Donnerstag nach dem 1.Fastensonntag

Tageslesungen
Est 4,17k.17l-m.17r-t | Mt 7,7-12

Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. (Mt 7, 7 f.)

Bezeichnungen für die Bitte sind im Neuen Testament vielfältig: bitten, ersuchen, flehen, anrufen, schreien, laut schreien, ja sogar „im Gebet kämpfen“. Der gebräuchlichste und naheliegendste Ausdruck ist jedoch „bitten“. Im Bittgebet spricht sich das Bewußtsein unserer Beziehung zu Gott aus. Wir sind Geschöpfe und darum weder unser eigener Ursprung, noch Herr über unsere Lage und sind auch nicht unser letztes Ziel.
Aus dem Katechismus der katholischen Kirche Nr.2629

Ich schaue heute mein Bittgebet an. Mit welchen Verben kann ich es beschreiben?
Bitte ich um die Erfüllung meines Willens oder darum, dass Gottes Wille geschehe?

Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen
Leg ich meinen Tag in deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein Morgen,
sei mein Gestern, das ich überwand.
Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen,
bin aus deinem Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die rechte Stelle legen –
Deinen Händen bette ich mich ein.
 
Edith Stein

(c) Wilfried Schumacher

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