Hl.Josef – Bräutigam der Gottesmutter

Tageslesungen
2 Sam 7,4–5a.12–14a.16 | Röm 4,13.16–18.22 | Mt 1,16.18–21.24a oder Lk 2,41–51a

Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. (Mt 1,24)

Josef – er ist der Mann am Rande, im Schatten. Der Mann der schweigenden Hilfe. (Alfred Delp)

Josef ist ein Mann der Tat, nicht der Worte! Kein einziges Wort ist uns von ihm überliefert. Eigentlich bedarf sein Handeln keiner Deutung, keines zusätzlichen Wortes.
Er ist einer von denen, von denen diese Welt letztlich lebt, von denen es viele gibt, aber die wir so gerne übersehen, weil sie sich nicht lautstark bemerkbar machen wollen oder können. Menschen, die zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden – ohne große Worte, ohne lange Reden. Gott bedarf dieser Menschen.
Josef gebührt ein Platz in der Mitte und nicht am Rand. Aber: es ist heute wie damals: die, die im Licht stehen, bedürfen derer, die in ihrem Schatten leben.
Dankbar nehme ich diese Menschen in den Blick.

Zu welcher Größe wächst der schweigsame und verborgene Josef, da er schlicht die von Gott aufgetragene Sendung erfüllte. Die wahre Würde des Menschen ermisst sich nicht am Flittergold betörender Erfolge, sondern an der inneren Ordnung und am guten Willen. (Johannes XXIII.)

(c) Wilfried Schumacher

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