Montag nach dem 5.Fastensonntag

Tageslesungen
Dan 13,1–9.15–17.19–30.33–62 (oder 13,41c–62) | Joh 8,1–11

Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!
(Joh 8, 9b-11)

Das Erschütternde und Unheimliche am Ende der Geschichte von der Ehebrecherin scheint mir dies zu sein: Ich verurteile dich nicht, bevor er davon weiß, dass diese Frau nicht mehr sündigen wird. Haben wir dies einmal in unsere Situation übersetzt?
(Karl Rahner)

Ich muss nicht an meiner Schwachheit und meinen Fehlern verzweifeln; ich bin trotz meiner Schwachheit und Fehler geliebt und angenommen, und darf auf Vergebung hoffen

Die Freude, für die die Ehebrecherin kaum Worte findet, ist der Inbegriff der Freude, wie sie jeder empfinden muß, der durch ein vergebendes Wort Christi geheilt und gerettet wird
(Carlo M. Martini. Seht, welch ein Mensch

(c) Wilfried Schumacher

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