Donnerstag nach dem 5.Fastensonntag

Tageslesungen
Gen 17,1a.3–9 | Joh 8,51–59

Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich. Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel. (Joh 8,56-58)

Das erste, was Jesus da sagt, ist: er kommt von Gott. Er ist von Ewigkeit. […]Ich, der ich da bin, der ich da rede, der ich da erscheine, ich bin der, der von Ewigkeit her beim Vater ist. Hier spricht ein Ich, das heißt eine Person, die Gott selbst ist. So dass in diesem Tag, von dem er da spricht, alle Tage der Geschichte der Endlichkeit einbeschlossen sind, so dass alle im Grunde genommen sich freuen müssen, wenn ihnen dieser Tag Christi, der eine Tag der Ewigkeit, der keinen Abend kennt, leuchtet.
(Karl Rahner)

Für die Juden war der Anspruch, mit dem Jesus auftrat ein Ärgernis.
Wer ist Jesus für mich?
Verändert sich mein Leben, wenn ich „mit den Augen der Ewigkeit“ darauf schaue.

Mit den Augen der Ewigkeit
die Wirklichkeit anschauen,
im Verweilen
im Hier und jetzt.
Steine und Wasser erkennen
als Bilder meiner Seelenlandschaft,
die Faszination
und Widersprüchlichkeit ausdrücken.
Fester Grund,
endlose Tiefe
göttlicher Lichtfunke in allem.
(Pierre Stutz)

(c) Wilfried Schumacher

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