Morgen beginnt der gemeinsame Weg durch den Advent – ein paar Hinweise!

Herzlich willkommen – auf dieser Seite beginnt mit dem 1.Advent ein gemeinsamer Weg durch die Adventszeit. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für ein paar Hinweise. Vielleicht mit etwas Musik:

Begleitet werden wir auf unserem Weg von Johannes dem Täufer, der mit ausgestrecktem Zeigefinger auf Christus hinweist mit dem Wort „Illum opportet crescere, me autem minui. – Jener muss wachsen, ich aber geringer werden„. Das ist auch das Motiv unseres Weges, dass Christus in uns immer mehr Gestalt annimmt.

An jedem Tag werden die Tageslesungen der Liturgie angezeigt. Wenn Sie sie nicht in der Bibel nachschlagen wollen, denn finden Sie hier jeden Tag die Texte. Aus den Lesungen werden immer ein oder mehrere Verse angezeigt.

Sie finden jeden Tag ein kurzes geistliches Wort, das Sie vielleicht durch den Tag begleiten kann. Hin und wieder auch ein Bild oder ein Musikstück, die ihnen helfen sollen bei der geistlichen Vorbereitung. Manchmal auch ein Video aus der Reihe „Katholisch für Fortgeschrittene“. Jeder Tag ist überraschend anders – wie bei einem Adventskalender.

Bitte konsumieren Sie das Angebot nicht einfach. Nehmen Sie sich die Zeit, damit das Gelesene, Gesehene oder Gehörte in Ihnen nachklingen kann. Und wenn es an einem Tag einmal nicht mit der Zeit gereicht hat, ärgern Sie sich nicht, freuen Sie sich vielmehr auf den nächsten Tag.

Sie können gerne für die anderen, die wie Sie auch diesen Weg mitgehen, einen Kommentar hinterlassen oder über das Kontaktformular mit mir in Kontakt treten.

Also dann: machen wir uns gemeinsam auf den Weg durch Advent !
Ihr Wilfried Schumacher

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(c) Wilfried Schumacher

Christkönig: Das letzte Wort!

Tageslesungen
2 Sam 5,1-3 | Kol 1,12-20 | Lk 23,35b – 43

Heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein! (Lk 23,43)

Lukas Cranach d.Ä. Kreuzigung Jesu – Kunsthistorisches Museum Wien (c) Wikimedia

Mit Wehmut erfüllt mich jedesmal
Dein Anblick, mein armer Vetter,
Der du die Welt erlösen gewollt,
Du Narr, du Menschheitsretter!
[…]
Geldwechsler, Bankiers, hast du sogar
Mit der Peitsche gejagt aus dem Tempel –
Unglücklicher Schwärmer, jetzt hängst du am Kreuz
Als warnendes Exempel!

Heinrich Heine, aus: Deutschland. Ein Wintermärchen. Caput XIII

Ist das der König, den wir heute feiern? Ein unglücklicher Schwärmer, ein warnendes Exempel? Ist dies wirklich das Bild, das das Lukas-Evangelium von ihm zeichnet?

Das 23.Kapitel des Lukas-Evangeliums erscheint mir wie die gewaltige Schlußszene am Ende eines Dramas, auf die alles zuläuft, in der alles gipfelt, in der sich alles löst.

Nachdem er die Führer des Volkes und die Soldaten beschrieben hat, nimmt Lukas die drei an den Kreuzen in den Blick:

  • Den einen, der mitmacht, wie die anderen drumherum, der selbst in dieser Situation nicht zur Besinnung kommt –
  • Der andere, der es als Einziger in dieser ganzen Szene wagt, gegen den Strom zu schwimmen,
    er erkennt, wer dieser Jesus ist,
    er schaut tiefer als die anderen,
    für ihn wird die Bedeutung seines Lebens vor dem Hintergrund des Schicksals Jesu offenbar,
    so gerinnt sein ganzes Leben zu dieser einen Bitte: Denk an mich, wenn du in deiner Macht als König kommst.
  • Und dann der sterbende Jesus,
    der ohne Macht, ohn-mächtig zwischen Himmel und Erde hängt,
    er setzt einen Akt höchster Hoheit, höchster Autorität: Heute noch wirst du mit mir im -Paradiese sein!

Jesus – der einzig Freie in dieser Szene!

Das Wort an den Mitgekreuzigten klingt wie die Zusammenfassung seines ganzen Lebens, noch in der Todesstunde praktiziert er das, was die Menschen an ihm erlebt haben: Zuwendung, Hinwendung zum Menschen.

Heute – so sagt er dem anderen, damit meint er nicht eine Zeitangabe zwischen gestern und Morgen –
Heute – das ist die Heilsansage,
heute, das heißt „hier und jetzt“ ereignet sich das Heil an dir!
Das macht sein Königtum, seine Herrschaft aus.

Es ist lohnt sich, bei dieser Szene zu verweilen:
Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein – das ist im Lukas-Evangelium das letzte Wort, das Jesus zu einem Menschen spricht.

Das letzte Wort an einen Menschen. Ein Wort, das die beiden Sterbenden verbindet: Egal, was jetzt geschieht – Und wenn sich die Sonne über Jerusalem im nächsten Augenblick verfinstern wird und die Erde sich auftut, den beiden Sterbenden wird das nichts anhaben. Sie wissen um die andere Welt. Sie wissen und sagen sich, daß nichts so bleiben wird, wie es ist. Gott ist hat letzte Wort, nicht die Dinge der Menschen.

So blüht in diesem Wort auf dem Kreuzigungshügel in Jerusalem die Hoffnung auf: unsere Endgültigkeiten und die fürchterlichen Schmerzen, die Menschen einander zufügen, sind nicht letzte Worte und schon gar keine Gottesworte sind, sondern Menschenwort und Menschenwerk.

Seit jenem Zwiegespräch am Kreuz liegt ein Trost über der Welt. Es gibt noch eine andere Welt. Die machen wir nicht, Gott sei Dank. Dort herrschen wir nicht, Gott sei Dank. Dort wird Gottes Herrschaft endgültig offenbar werden.

Diese Hoffnung kann ein ganzes Leben tragen.
Denn: Auch wir sind ans Kreuz geschlagen:
Ans Kreuz unser Ohnmacht,
Angenagelt an unseren Charakter,
Fixiert auf unsere Begabung, unsere Anlagen, unsere Vergangenheit, Festgenagelt an die Aufgabe die wir übernommen haben, an die Familie, die Sprache, die Nation, das Jahrhundert

Wenn mir dies alles zur Last wird, kann ich resignieren und verzweifeln, solche Stunden als Zeiten der Gott-Ferne erleben,

oder: ich kann neben mir den erkennen, der sich nicht das Bequeme, nicht das Gefällige ausgesucht hat, der gekommen ist, unser Schicksal, unser Angenageltsein bis zum Äußersten mit- und durchgetragen hat

Und dann ganz schlicht sagen: denk an mich!
Ich bin gewiß, dann werde ich vom Herrn selbst hören: Heute noch, hier und jetzt will ich, daß du heil wirst! Amen

(c) Wilfried Schumacher

Wenn das Brot, das wir teilen….- Fest der Hl. Elisabeth (19.November)

Tageslesungen

1 Joh 3,14-18 | Lk 6,27 – 38

Seid barmherzig, wie es auch Euer Vater ist! (Lk 6,35)

Grab der Hl. Elisabeth in Marburg

Die Welt ist unbarmherzig – es herrschen die Gesetzes des Marktes: Do ut des – Kaufen und Verkaufen, Arbeit und Lohn – und in der Wirtschaft müssen vor allem die  Aktionäre befriedigt werden. Leistung ist alles – wer nichts oder nichts mehr leisten kann, hat keine Chance mehr.

Unbarmherzig, erbarmunglos – da ist das Lebensbeispiel einer Frau aus dem Mittelalter, die wir heute feiern schon fast anachronistisch: Elisabeth von Thüringen, vor über 800 Jahren geboren, war die Frau des Landgrafen – Angehörige der Feudalaristrokratie, die sich dadurch von ihresgleichen unterscheidet, dass sie hinschaut und das Leid der Armen wahrnimmt. Sie stellt sich den sozialen Herausforderungen ihrer Zeit. Das Wachstum der Städte, die soziale Entwurzelung vieler  Menschen, Krankheiten, Hunger und Massenelend.

Elisabeth lebt mit den Armen und für die Armen. Das Brot, das zur Rose wird, als ihr Mann ihr bei einem Weg zu den Armen nachstellt – wird zum Symbol für ihre Haltung. Brot, das wir teilen, wird zur Rose, denn es ist mehr als eine Mischung aus Mehl, Sauerteig und Wasser. Auf einem Bauernhaus in Tirol ist die hl. Elisabeth abgebildet. In ihrer Schürze trägt sie Blumen, die sie
austeilend fallen lässt. Darunter steht „Wirf weg, damit du nicht verlierst“. Barmherzigkeit ist auch radikal – vielleicht weil sie göttlich ist.

The quality of mercy is not strain’d” – heißt es in Shakespeare’s “Der Kaufmann von Venedig” (IV.Aufzug). It is an attribute to God himself”. “Barmherzigkeit, die weiß von keinem Zwang. Sie ist ein Attribut der Gottheit  selbst.“

Und weiter weiß Shakespeare von der Barmherzigkeit: Sie segnet den, der gibt, und den, der nimmt. Barmherzigkeit berechnet nicht. Sie gibt bedingungslos. Verschenkt und beschenkt nicht nur den Empfänger, sondern auch den, der gibt.

Auf andere zuzugehen, ihnen etwas zu schenken, sich für sie einzusetzen, befreit. Etwas, das ich vielleicht für mich eingeplant hatte (Zeit, Geld, Kraft), anderen zur Verfügung zu stellen, sprengt meine Pläne, meine Sicherheiten, meine Kalkulationen. Ich lasse mein Herz sprechen: Ich gebe es dir, gratis, ohne Bedingung, einfach so. Mein  Herz wird weiter und ich selbst auch.

Meine Ich-Sucht, meine Angst, meine Härte, meine Herzlosigkeit werden aufgesprengt. Andererseits: wer Barmherzigkeit empfängt weiß sich geschätzt, wertvoll und geliebt. Wie oft plagen uns die Selbstzweifel? Wie oft stoßen wir uns an unseren Grenzen?  Wie oft erleben wir unsere Unfähigkeiten? Dann sind wir angewiesen auf Barmherzigkeiten, die uns berühren, und alles Angstmachende und Verhärtete in uns lösen.

Dann benötigen wir Menschen wie Elisabeth.

(c) Wilfried Schumacher

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Vom hohen Roß gestiegen – St.Martin geht auf Augenhöhe

Vor dem bischöflichen Ordinariat in Rottenburg steht diese moderne St.Martins Skulptur. Als ich sie zum ersten Mal sah, wurde ich erinnert an den Bilderzyklus in der St.Martinskirche in Zillis in der Schweiz. Dort sieht man in 153 romanischen Bildern: das Leben Jesu.

Allerdings die Leidensgeschichte endet mit der Dornenkrönung. Kein Bild von der Kreuzigung, von der Auferstehung, Himmelfahrt oder Pfingsten
stattdessen folgt die Mantelteilung des Hl. Martin.
So als ob der Künster des 12.Jhdts. uns sagen möchte: den Kreuzestod Jesu kann man nicht einfach nur anschauen so wie man ein Theaterstück, einen Film anschaut. Es geht seit Jesu Tod am Kreuz ums Mit-Leiden.

Das Mitleiden und die Empfindsamkeit für das Leid des anderen ist die Konkretion der Compassion mit dem Gekreuzigten.

Martin macht es uns vor: er steigt herab vom eigenen hohen Roß auf die Ebene der Armen, geht auf Augenhöhe mit ihnen. So entsteht für ihn im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Welt-Anschauung.

(c) Wilfried Schumacher

Zum Allerseelentag – Die Lebensprobe

Der Tod führt in unserer Welt ein Einsiedlerdasein –
wir haben ihn abgeschoben und verdrängt –
wenn dann aber der Tod in unser Leben tritt,
wenn jemand stirbt, den wir geliebt, gekannt, geschätzt haben,
werden wir unsicher, verlegen, befällt uns die Angst –
der Tod des Anderen bringt die Wahrheit über uns mit sich; wir ahnen, der Tod ist der Ernstfall des Lebens!
Reden wir also nicht nur von den Toten, reden wir auch von uns.

Im Johannes-Evangelium steht das Wort Jesu:
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer.

Winzer sein, d.h. nicht zuerst Wein ernten und verkaufen, sondern sich um den Weinstock und die Rebe kümmern. Der gute Wein fällt nicht vom Himmel, er fällt auch nicht in den Schoß. Der Winzer muss oft in den Weinberg gehen, um am Ende die Traube zu ernten.
Vor diesem Hintergrund: welch eine Aussage: Gott ein Winzer! Gott kümmert sich um uns!

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben, sagt Jesus.
Wo wir nur die edlen Reben sehen und von ihnen sagen, sie seien wie „gemalt“ – sehen wir nur den letzten Stand. Nicht den Regen, nicht den Wind, nicht die Schädlinge, nicht all’ das, was das vergangene Jahr gebracht hat. Wer mit geschultem Auge die Reben betrachtet, sieht an ihnen die Geschichte eines Jahres.

Für unsere Toten ist mit ihrem Tod die Zeit der Ernte gekommen. Der Winzer betrachtet die Ernte und fällt sein Urteil über den Ertrag, den sie bringt. Unsere Toten sind in die Hand Gottes gelegt worden. Der weiß, was ihr Leben ausgemacht hat.

Für den Winzer gibt es besondere Gelegenheiten, seinen Wein vorzustellen. Man spricht von der „Weinprobe“. Probieren geht über Studieren, sagen die Leute. Und lassen sich auf der Zunge zergehen, was ihnen an Köstlichkeiten gereicht wird. Schlucke, ja, Schlückchen genügen, um über den Wein ins Schwärmen zu geraten. Geradezu blumig wird über ihn geredet. Aber die Kenner verstehen – auch ohne Formeln, ohne Befunde, Wein ist etwas Schönes, ist ein Geschenk! Ein Wunder! Ein Gedicht! Vielleicht ein Gebet.

Was aber ist, wenn statt der Weinprobe die Lebensprobe angesagt wird? Da vergeht vieles nicht mehr auf der Zunge, sondern bleibt im Halse stecken. Geschwärmt wird auch nicht immer. Dafür ist vieles zu sauer, zu fade, hat manches einen schlechten Beigeschmack. So mancher Mensch bleibt ganz allein mit der Probe seines Lebens.

Der Allerseelen-Tag lädt immer auch, das eigene Leben zu betrachten. Wird man von mir sagen, dass ich ein „guter Jahrgang“ bin?

Bitten wir deshalb, dass es uns gelingt, dem Bild des Evangeliums zu entsprechen: Ich möchte wie die Rebe am Weinstock sein. Wachsen. Die Erde und die Sonne aufnehmen. Für Menschen eine Freude werden. Ihr Leben schön und reich machen. Zu einem Fest einladen. Jesus, der sich als Weinstock vorstellt, hat besonders die Mühseligen und Beladenen zu sich gerufen. Mit ihnen hat er gefeiert. Vor den Augen der Menschen, die sie längst abgeschrieben haben. Wein ist ein Bild für Leben.

Von vielen Toten, die wir beweinen, können wir gewiss sagen, dass sie ein guter Jahrgang waren. Beten wir für sie an diesem Tag und seien wir dankbar. Vor allem aber lassen wir ihnen einen Platz in der Schatzkammer unseres Herzens, wo die guten Erinnerungen aufbewahrt werden.

(C) Wilfried Schumacher

Eine schwere Tür für Kinderhände

Alle Jahre wieder werden die Bundesbürger nach ihren Idolen befragt. Die Liste, die veröffentlicht wird, nennt viele Namen: Sportler und Politiker, Musiker und hin und wieder auch Kirchenleute. Jedoch die Gloriolen der Vorbilder verblassen schnell und manch einer muß feststellen, daß die oberste Klasse nur wenigen vorbehalten ist. Wer von uns vielen wird schon ein Olympiasieger, Spitzenpolitiker oder Schlagerstar? Da lohnt es der Mühe kaum, sich anzustrengen, um es ihnen gleichzutun.

Ein Heiliger allerdings, das kann jeder werden! Sie sind Menschen wie wir, keine Sonderlinge. Der Blick in ihre Biographien zeigt: jeder von ihnen ist seinen Weg unter ganz konkreten Bedingungen gegangen, und straft dabei alle jene Lügen, die behaupten, das Evangelium sei nicht lebbar.

Gewiß, da fällt einem manche Legende ein, die die Dargestellten zu „seltsamen Heiligen“ macht, versehen mit übermenschlichen Kraften und Fähigkeiten.

In Wirklichkeit bestand ihr Leben nicht aus den großen Taten, die auch heute noch Schlagzeilen machen würden. Ihre Größe bewiesen sie in den kleinen Dingen des Alltags, da wo sie sich nicht anpaßten, nicht Schritt hielten mit der Welt, sondern ausstiegen und in die Fußstapfen Jesu traten.

Manche haben es in ihrer Begeisterung für dieses Lebenszeugnis mit der Verehrung übertrieben. Die Schriftstellerin Hilde Domin kritisiert in einem ihrer Gedichte diese Fehlentwicklungen, die die Heiligen zu „Vikaren des Unmöglichen“ machten. Schließlich begründet sie, weshalb sie doch auf ihren Sockeln bleiben müssen: „Sie bleiben der Kinder wegen…damit es eine Tür gibt, eine schwere Tür für Kinderhände, hinter der das Wunder angefaßt werden kann“.

Die Männer und Frauen auf unseren Altären, die wir an diesem Tag besonders verehren, öffnen uns die Tür in unsere Zukunft, denn von ihnen glauben wir, daß ihr Leben nicht im Nichts versunken ist, sondern alles, was ihr Leben ausgemacht, mehr noch: sie selbst aufgehoben sind bei Gott. Indem wir sie hochschätzen, feiern wir auch unsere Zukunft, jenes Leben, das uns alle erwartet, wenn wir wie sie mit der Nachfolge Jesu ernst machen.

Bei diesen Gedanken fallen uns viele Namen ein, die wir aus frommen Büchern kennen, aber auch Menschen, die mit uns gelebt haben, von denen wir sagen: Ihr Leben war wertvoll und gut. Ihr Leben ist ihnen gelungen. Sie sind Heilige, deren Schicksal nie in einem Heiligsprechungsprozeß zur Sprache kommen wird, die sich aber hervorragend eignen als Vorbild, Leitfigur und Orientierung.

(C) Wilfried Schumacher