Donnerstag nach dem 2.Fastensonntag

Tageslesungen
Jer 17,5–10 | Lk 16,19–31

Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte.
(Jer 17, 7 f.)

(c) Rainer Sturm/pixelio.de

Ich nehme die „guten Bilder“ in diesem Schriftwort wahr.
Ich brauche Wurzeln, die mir Halt geben, einen Boden, der mich trägt.
Worauf gründet sich meine Hoffnung?
Mit einem festen Stamm kann ich den Stürmen des Lebens trotzen.
Zweige, die Blätter und Früchte tragen, wünsche ich mir – ein Leben, das fruchtbar ist für mich und andere.
Gleicht mein Leben diesem Bild?

Wie ein Baum entfaltet sich Segen über dir
Schatten spendet er in Sommerglut
und seine Vögel singen dir ein Segenslied:

Gott ist mit dir hab keine Angst
du darfst geborgen sein
gesegnet bist du unter vielen
und mit den vielen
die auf deinem Wege sind
und Leben schenkt er dir
der Segensbaum verwurzelt wie er ist in Gott

und du darfst selber Segen sein
für manchen Menschen
der da weint
darfst Baum und Wurzel sein
und Nest und Lied
darfst für das Morgen singen
wider alle Hoffnung
Eva Maria Leiber

(c) Wilfried Schumacher