31.12.2020 Silvester


Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt,.
Joh 1, 14

Am Abend unseres Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet werden.
Johannes vom Kreuz

Und wie werden wir am Abend dieses Jahres gerichtet?
Auch eine Möglichkeit, Bilanz zu ziehen und nicht nur über Verpasstes, Versäumtes, Eingeschränktes zu jammern..

auch wenn die Böller vielerorts fehlen – Quelle: Erzbistum Bamberg/Gemeindekateches
In te, Domine, speravi :
non confundar in aeternum.
Auf dich, Herr, habe ich gehofft.
Möge ich nicht zuschanden werden in Ewigkeit.

(c) Wilfried Schumacher

30.12.2020 Mittwoch nach Weihnachten


Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm. Lk 2,40

Der Herr kann nicht anders, als uns zu lieben. So ist er nun mal – so anders als wir. Er liebt uns immer, mehr als wir uns selbst lieben können. Das ist sein Geheimnis, um in unsere Herzen einzutreten. Gott weiß, dass der einzige Weg, uns zu retten, uns innerlich zu heilen, darin besteht, uns zu lieben. Es gibt keinen anderen Weg. Er weiß, dass wir nur besser werden, wenn wir seine unermüdliche Liebe annehmen, die sich niemals ändert, die aber uns verändert. Nur die Liebe Jesu verwandelt das Leben, heilt die tiefsten Wunden und befreit uns aus den Teufelskreisen von Unzufriedenheit, Ärger und Klagen.
Papst Franziskus

Nicht alle werden am Heiligen Abend die Christmette aus Rom verfolgt haben. Papst Franziskus hat eine mutmachende Predigt gehalten. Deshalb begleitet uns „zwischen den Jahren“ jeweils ein Wort aus der Weihnachtspredigt und dazu immer auch etwas Musik. Die Zeit, zuzuhören, haben wir ja im Lockdown hoffentlich.

(c) Wilfried Schumacher

29.12.2020 Dienstag nach Weihnachten


Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.
1 Joh 2,6

Unersättlich wollen wir mehr haben und so stürzen wir uns auf die vielen Futterstellen der Eitelkeit und vergessen dabei die Krippe von Betlehem.
Papst Franziskus

Nicht alle werden am Heiligen Abend die Christmette aus Rom verfolgt haben. Papst Franziskus hat eine mutmachende Predigt gehalten. Deshalb begleitet uns „zwischen den Jahren“ jeweils ein Wort aus der Weihnachtspredigt und dazu immer auch etwas Musik. Die Zeit, zuzuhören, haben wir ja im Lockdown hoffentlich.

(c) Wilfried Schumacher

28.12.2020 Fest der unschuldigen Kinder

Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren nicht mehr.
Mt 2,18

Gott wurde als Kind geboren, weil er uns dazu bringen möchte, dass wir uns um andere kümmern. Sein zartes Weinen lässt uns verstehen, wie unnötig viele der Dinge sind, die wir uns einbilden – und von diesen Dingen haben wir etliche! Seine wehrlose und entwaffnende Liebe erinnert uns daran, dass die Zeit, die wir zur Verfügung haben, nicht dazu da ist, um uns selbst zu bemitleiden, sondern um die Tränen derer zu trösten, die leiden.
Papst Franziskus

Nicht alle werden am Heiligen Abend die Christmette aus Rom verfolgt haben. Papst Franziskus hat eine mutmachende Predigt gehalten. Deshalb begleitet uns „zwischen den Jahren“ jeweils ein Wort aus der Weihnachtspredigt und dazu immer auch etwas Musik. Die Zeit, zuzuhören, haben wir ja im Lockdown hoffentlich.

(c) Wilfried Schumacher

27.12.2020 Sonntag nach Weihnachten


Ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Lk 2,32

Verliere nicht den Mut. Bist du in der Versuchung zu glauben, du seist verfehlt? Gott sagt zu dir: „Nein, du bist mein Kind!“ Hast du das Gefühl, es einfach nicht zu schaffen, die Angst, unzulänglich zu sein, befürchtest du, aus dem Tunnel der Prüfung nicht mehr herauszukommen? Gott sagt zu dir: „Hab Mut, ich bin mit dir.“ Das sagt er dir nicht mit Worten, sondern dadurch, dass er zu einem Kind wurde, wie du eines bist.
Papst Franziskus

(c) von der Webseite des Vatikans

Nicht alle werden am Heiligen Abend die Christmette aus Rom verfolgt haben. Papst Franziskus hat eine mutmachende Predigt gehalten. Deshalb soll uns „zwischen den Jahren“ jeweils ein Wort aus der Weihnachtspredigt begleiten und dazu immer auch etwas Musik. Die Zeit, zuzuhören, haben wir ja im Lockdown hoffentlich.

(c) Wilfried Schumacher

Weihnachten


Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Christus, der Herr.
(Lk 2,11)

Sternstunden des Lebens,
wenn im Finstern plötzlich Licht aufstrahlt.
Sternstunden des Lebens
in Momenten, in denen man nicht damit rechnet.
Sternstunden des Lebens
gerade mitten in der Ausweglosigkeit.
Sternstunden des Lebens,
Hoffnung schenken sie und Zuversicht.
Sternstunden des Lebens
für die Hirten in Kälte, Not, Angst.
Sternstunden des Lebens,
der Retter ist uns geboren.
Sternstunden des Lebens,
Gott ist da.

©Fabian Brand, Verlag Herder GmbH

Krippe aus Carrara-Marmor – Monika Michelotti 2010 – Krippenmuseum Bethlehem

Stell Dir vor, Du kommst nach Bethlehem und Dich empfangen Freunde. So erlebe ich es immer wieder, wenn ich die Salesianer-Patres besuche. In der Krippenausstellung in ihrem Haus sind mehrere hundert Krippendarstellungen zu sehen. Eine hat mich besonders fasziniert.
Sie wurde 2010 aus Carara-Marmor geschaffen und reduziert das Geschehen von Bethlehem auf das Wesentliche. Wo sind die Engel? Für mich sind die Patres und Lehrer in der Schule der Salesianer die Engel, die den jungen Menschen in ihrer Schule die frohe Botschaft von einem Gott verkünden, der der Friede ist, gütig und barmherzig. Der durch seine Menschwerdung die Würde eines jeden Menschen erneuert.
Wo sind die Hirten, die Armen, die Chancenlosen? Für mich sind es die rund 150 jungen Menschen, die auf der Technical School der Salesianer eine Ausbildung erhalten und damit eine Perspektive für ihre Zukunft. Sie kommen aus den pälästinesischen Städten und Dörfern und lernen von ihren Familien oft nur den Hass. Bei den Salesianern hören sie eine andere Botschaft. Hier stoßen sie nicht auf Mauern, sondern auf Zuwendung und Menschlichkeit. Hier hören sie von den Werten, die für das Zusammenleben unerlässlich sind.
So bleibt die steinerne heilige Familie im Museum der Salesianern nicht allein. Sie ist umgeben von lebendigen Menschen, die die Botschaft lebendig machen. Wie sagte der Engel im Evangelium: „HEUTE ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren“. Er meinte damit nicht den 25.12. im Jahre 0. Er meinte HEUTE – und das ist immer dann, wenn Menschen die alte Botschaft lebendig werden lassen.
P.S.: Und wie ist es mit Ihrer Krippenfigur? Hatten Sie sich eine ausgesucht, aus deren Perspektive Sie das Weihnachtsgeschehen betrachten wollten? Wollen Sie uns teilhaben lassen an Ihren Gedanken. Schreiben Sie es unten in den Kommentar.

Ich wünsche Ihnen Gesegnete Weihnachten!
„Wort zum Tag“ wird Sie bis zum Ende Weihnachtszeit am 10.Januar 2021 weiter begleiten.
Wilfried Schumacher

(c) Wilfried Schumacher

Donnerstag in der 4.Adventswoche – Heiliger Abend

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens. (Lk 1,78-79)

Der kürzeste Tag des Jahres
ist schon vorüber,
wieder länger werden die Tage,
kürzer die Nächte.
Noch hegen wir
die Sehnsucht nach Licht,
nach ihm,
der die Finsternis erhellt.
Nach Licht in
unserem grauen Alltag,
nach dem Glanz seiner Herrlichkeit
in unserm Leben.
Suchen wir nach dem Licht
das aufgeht und strahlt,
dem Stern, der denWeg
zum Licht weist.

©Fabian Brand, Verlag Herder GmbH

Nur eine gute Minute – Musik zur Einstimmung in den Tag

(c) Wilfried Schumacher

Mittwoch in der 4.Adventswoche


Sein Name ist Johannes.
Lk 1,63

Je gesammelter ein Mensch im Innersten seiner Seele lebt, umso stärker ist seine Ausstrahlung, die von ihm ausgeht und andere in den Bann zieht.
Edith Stein

Was ist heute noch zu tun, damit Weihnachten ein richtiges Fest wird? Finde ich dabei neben aller Beschäftigung auch die Zeit und Ruhe für eine innere Einstimmung?

O come, o come Emmanuel – Chor der Kathedrale in Ely

(c) Wilfried Schumacher

Dienstag in der 4.Adventswoche


Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. (Lk 1,46-47)

Wenn Gott den Menschen misst, legt er das Meßband nicht um den Kopf, sondern um das Herz.
(Irisches Sprichwort)

Was mißt er bei mir?

Gestern war der kürzeste Tag. Heute scheint die Sonne schon wieder 1 Minute länger. Ihr zunehmendes Licht wird zum Hoffnungszeichen. „Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern“. Vielleicht finden Sie Gefallen an der Musik.

Sie müssen Weihnachten nicht allein Gottesdienst feiern – „lukas19“ ist eine Möglichkeit, mit anderen zu beten und zu singen, sich auszutauschen. Geht mit dem Rechner, dem Tablet und dem Handy! HIER finden Sie alle Einzelheiten.

(c) Wilfried Schumacher