28.12.2020 Fest der unschuldigen Kinder

Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren nicht mehr.
Mt 2,18

Gott wurde als Kind geboren, weil er uns dazu bringen möchte, dass wir uns um andere kümmern. Sein zartes Weinen lässt uns verstehen, wie unnötig viele der Dinge sind, die wir uns einbilden – und von diesen Dingen haben wir etliche! Seine wehrlose und entwaffnende Liebe erinnert uns daran, dass die Zeit, die wir zur Verfügung haben, nicht dazu da ist, um uns selbst zu bemitleiden, sondern um die Tränen derer zu trösten, die leiden.
Papst Franziskus

Nicht alle werden am Heiligen Abend die Christmette aus Rom verfolgt haben. Papst Franziskus hat eine mutmachende Predigt gehalten. Deshalb begleitet uns „zwischen den Jahren“ jeweils ein Wort aus der Weihnachtspredigt und dazu immer auch etwas Musik. Die Zeit, zuzuhören, haben wir ja im Lockdown hoffentlich.

(c) Wilfried Schumacher