Aschermittwoch

Ich lasse den grünenden Baum verdorren, den verdorrten Baum lasse ich erblühen. Ich, der HERR, habe gesprochen und ich führe es aus.
Ez 17,24

Haben Sie heute überhaupt die Möglichkeit, ein Aschenkreuz zu erhalten? Es wird Ihnen nicht auf die Stirn gezeichnet, sondern die Asche wird Ihnen auf den Kopf gestreut. Asche ist das Zeichen der Vergänglichkeit, aber auch das Zeichen der Umkehr und Erneuerung.

Die Vergänglichkeit ist uns in den vergangenen Monaten mit den Zahlen der an Corona-Erkrankten und Verstorbenen, mit den Einschränkungen, die uns schützen wollten, sehr bewusst geworden. Da tut es gut, wenn uns die Heilige Hildegard mit ihrem Wort: „Mensch, gedenke, dass Du grünst“ in eine andere Richtung lenkt. Es will mich aufwecken und dazu auffordern, einmal anders auf mich zu schauen. Welche Fähigkeiten und Begabungen stecken in mir, die vielleicht verschüttet sind in den letzten Jahren. Diese wollen (neu) entdeckt werden und wachsen. Wir haben das Wort noch etwas kürzer gefaßt: Erblühe!


Die Alternative zum Aschenkreuz: Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit, im Garten, auf dem Balkon, auf der Fensterbank etwas zu säen, zu pflanzen, das Sie beim Keimen, Wachsen, vielleicht auch Blühen beobachten können – eine ganze Fastenzeit lang. (Tips gibt es hier)

(c) Wilfried Schumacher

Unser Autor, Bernhard Auel wirft noch einen anderen Blick auf die Fastenzeit. Für ihn ist es „Die andere Quarantäne„. Lesen Sie HIER.

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