Samstag nach dem 1.Fastensonntag

Sammle doch meine Tränen in deinem Krug, zeichne sie auf in deinem Buch.
Ps 56,9



Tränen erzählen von Träumen, von Schmerz und von Trauer, von Befreiung, Freude und Glück, von Wut und Reue über Sünde und Schuld, von Liebe, Verzeihung und Vergebung. Sie erzählen von ungelebtem Leben, nicht genutzten Chancen, Erfahrungen eigener und fremder Schuld, von Unterdrückung, Verlust und Trauer. Sie sind vielleicht die menschlichste aller menschlichen Ausdrucksformen. Sie begleiten uns ein Leben lang von den ersten Tränen, die wir selbst auf den Armen unserer Mutter vergossen haben bis zu den Tränen, die andere an unserem Grab vergießen.
Keine Träne ist umsonst geweint. Gott zählt sie alle und heiligt sie, weil wir ihm so kostbar sind.

Die eigenen Tränen anschauen – weiß ich sie bei Gott aufgehoben? – vielleicht hilft die Musik etwas..

(c) Wilfried Schumacher

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