Freitag nach dem 4.Fastensonntag – Fest des hl. Josef

Er sagte zu mir: Menschensohn, stell dich auf deine Füße; ich will mit dir reden. Da kam Geist in mich, als er zu mir redete, und er stellte mich auf meine Füße. Und ich hörte den, der mit mir redete.
Ez 2, 1-2

(c) MISEREOR

„Stell Dich auf die Füße“, so beginnt die Berufung des Propheten Ezechiel. Aufrecht soll der Mensch vor Gott stehen. Aufgerichtet, nicht zusammengekauert. Der mehrfach zerbrochene Fuß, „Vorbild“ für das Hungertuch, lässt das aufrechte Stehen nicht zu. Er wird zu einer Mahnung, dass wir nicht nur aufrecht stehen dürfen vor unserem Gott. Wir müssen aufrecht stehen vor allen, die die Menschenwürde in den Schmutz treten. Wir müssen aufrecht widerstehen gegenüber allen Versuchen, den Menschen auszubeuten, zu unterdrücken, ihm Gewalt anzutun. Dazu sind wir berufen – wie einst Ezechiel!

Hungertuch konkret: Wo und wann stehe ich auf, wenn es um die Würde des Menschen geht?

Zum Namenstag gratuliere wir allen, die Josef, Josefa, Josefine heißen. Ein herzlicher Glückwunsch.

(c) Wilfried Schumacher

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