Montag nach dem 5.Fastensonntag

Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten in ihrem Herzen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?
Mk 2,6-7


In dem Wort von dem „einen Gott“ verbirgt sich das zentrale Glaubensbekenntnis des Judentums. „Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig“.(Dtn 6,4) Was die Schriftgelehrten erleben, das kann nicht sein, das darf nicht sein. Glaubenssatz und Wirklichkeit stimmen nicht überein. Was trauen sie Gott zu in dieser Situation?

Glauben heißt,
die Unbegreiflichkeit Gottes
ein Leben lang auszuhalten.

Karl Rahner

(c) Wilfried Schumacher

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