Donnerstag nach dem 5.Fastensonntag – Fest der Verkündigung des Herrn

Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohepriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten.
Mk 14,1


Die Entscheidung ist gefallen. Das Böse hat sich der Schriftgelehrten endgültig bemächtigt. Was in Kafarnaum bei der Heilung des Gelähmten begonnen und sich in vielen Begegnungen fortgesetzt hat, wird jetzt in die Tat umgesetzt: Jesus muss sterben.

Papst Franziskus sagt: „Es gibt ein Böses in unserem Leben, das eine unbestreitbare Gegenwart ist. Die Geschichtsbücher sind das trostlose Verzeichnis davon, wie sehr unsere Existenz in dieser Welt ein Abenteuer gewesen ist, das oft zum Scheitern verurteilt war. Es gibt ein mysteriöses Böses, das gewiss nicht das Werk Gottes ist, sondern das sich heimlich in die Geschichte einschleicht: geräuschlos wie die Schlange, die still das Gift mit sich bringt. Manchmal scheint es die Oberhand zu gewinnen: An gewissen Tagen scheint seine Gegenwart sogar deutlicher zu sein als die der Barmherzigkeit Gottes.“


Zum heutigen Festtag: Himmel und Erde haben sich berührt. – Video aus dem Jahre 2017

(c) Misereor-Material

Ein Kommentar zu „Donnerstag nach dem 5.Fastensonntag – Fest der Verkündigung des Herrn

  1. Die Aussage des Papstwortes hat mir sehr gut gefallen. Es paßt genau in unsere Zeit und in die Problematiken unserer Kirche.

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