Freitag nach dem 5.Fastensonntag

Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester und die Schriftgelehrten und sagten untereinander: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Der Christus, der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben.
Mk 15,31-32

Jetzt wollen sie glauben! Dahin hat sie die „Dynamik der Sünde“ geführt. Was ihnen am Anfang nicht möglich war, Gott etwas zuzutrauen; jetzt soll es geschehen. Es ist schon Paradox: jetzt wo er dort ist, wohin sie haben wollten, gewähren sie ihm den Titel „Christus“. Hier offenbart sich die ganze Verlogenheit ihres Tuns.
Es bleibt einem Heiden, dem römischen Hauptmann vorbehalten, an diesem Ort ein Glaubensbekenntnis zu sprechen: „Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!“ (Mk 15, 39)

Jesus hat die Geschichte geändert, indem er zu uns gekommen ist, und hat sie, wenngleich sie immer noch unter dem Eindruck des Bösen steht, zur Heilsgeschichte gemacht. Indem er am Kreuz sein Leben hingegeben hat, hat Jesus auch den Tod besiegt. […] Wir können unsere Geschichten ändern, indem wir uns ihm nähern und das Heil annehmen, das er uns anbietet.
Papst Franziskus

(c) Wilfried Schumacher

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